Although this story is not directly related to the history of Orders and medals, it is an interesting story that is relevant to Bavarian military history.  Towns in Bavaria have their own veteran’s organizations which are important social organizations for military veterans who live in these communities.  These organizations are an integral part of their communities and contribute to the cultural and social traditions of each location.  The following letter was recently distributed to the members of the Krieger- und Soldatenverein Sinzing e. V., Sinzing, Germany (For English readers a roughly translated version appears below the original version in German):

 

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Krieger- und Soldatenverein Sinzing e.V.
Harald Utz

04.06.2022

Die Fahne von 1906/07

In unserer heutigen Großgemeinde haben sich in der Kaiserzeit vor über 100 Jahren vier Kriegervereine in den damals selbständigen Orten gegründet, von welchen sich, durch eine wechselvolle Geschichte und damit einhergehenden Veränderungen auch im Denken, bis heute noch zwei erhalten haben.

Herr Hans Nama aus Eilsbrunn hat sich der Erforschung der Geschichte dieser Vereine verschrieben. In seinen Publikationen nimmt er dabei auch die Fahnen zum Thema, das wichtigste Symbol dieser Vereine. Dabei konnte er bisher auf drei historische Fahnen, denen der Orte Eilsbrunn, Viehhausen und Kleinprüfening, zurückgreifen. Die Fahne Sinzings jedoch galt als verschollen mit der Vermutung, dass diese in der Endphase des Krieges durch die Amerikaner konfisziert wurde. Den kursierenden Gerüchten glaubend wurde schon 2020 über einen erfahrenen Forscher das entsprechende Archiv in den USA kontaktiert, um eventuell beschlagnahmtes Material des Sinzinger Kriegervereines zurückzuerhalten. Dieser Ansatz und auch der Hinweis des US-Archives längst zurückgegebenes Material im Staatsarchiv in Amberg zu finden verliefen negativ.

Bei der Übernahme des Amtes des Vereinsvorstandes im November 2021 und in den darauffolgenden Wochen, wurde das gesamte Vereinsinventar gesichtet. Dabei kam ein Sack zum Vorschein, in dem sich die vermisste Fahne und das Fahnenband des Patenvereins Steinweg befand. Ihr Zustand war nicht mehr ganz frisch, aber sie hat als unsere Gründungsfahne ihre Ausstrahlung erhalten. Der Verein entschied, dieses lokale Kulturgut zu erhalten. Kommerziell orientierte Stickereien, Klosterstickereien, das Landesamt für Denkmalpflege und eine freiberufliche Restauratorin wurden kontaktiert. Alle haben den Charme und den Wert dieser Fahne betont, besonders weil sie im historisch unberührten Zustand ist und niemals der Versuch unternommen wurde eine Reparatur durchzuführen.

Die Art der Erhaltung und auch wie die Finanzierung durch Werbung für das Projekt sichergestellt werden kann lassen ein paar Entscheidungen und Aktionen offen.

Es fügt sich aber für den KSV-Sinzing ein ehrgeiziger Gedanke zusammen mit einem Zufall möglicherweise zu einer kleinen lokalen Erfolgsgeschichte.

 

Zum Eindruck Bilder der Fundsituation und in ausgebreitetem Zustand.

 

 

 

 

 

 

Durch einen Schlitz lugt die Fahne nach Jahrzehnten ans Licht.

 

 

Das Fahnenband mit dem Namen des Patenvereins Steinweg und dem Datum der Fahnenweihe 16.06.1907.

 

 

 

Die beiden Seiten der Fahne im  nicht restaurierten Zustand.

 

Fahnen an sich stehen als Symbol für Kameradschaft und Zusammenhalt. Im militärischen Gebrauch folgt man ihnen im Kampf, wenn sie fallen sind die Einheiten verloren. Bei Gedächtnisfeiern stehen sie durch „Neigen und Senken“ für die gemeinschaftliche Ehrfurcht. Hinter den Fahnen versammeln sich Gleichgesinnte. Sie sind ein Auftrag für Treue und Zuverlässigkeit, Gemeinschaft und Geselligkeit. Sie sind ein Zeichen der Erinnerung an denkwürdige Ereignisse der Vergangenheit.

Fahnenbänder sind ein Symbol gegenseitiger Verbundenheit über den Verein hinaus. Sie stehen für das Bibelwort „Über alles aber habt die Liebe, sie ist das Band das alles zusammenhält“.

In der Blüte des neu gegründetem Deutschen Reiches und in Erinnerung an die glorreich gemeinsam gefochtenen Schlachten des deutsch-französischen Krieges entstanden nach 1871 in  ganz Deutschland zahlreiche Kriegervereine.

Die Symbolik ihrer Fahnen muss aus der historischen Perspektive betrachtet werden. Unser heutiges Bild ist ein anderes, jedoch ist der Wert der Fahne für uns als Verein der eines lokalen Kulturgutes.

Bildfahnen enthalten eine starken symbolische Bedeutung und müssen in ihrem Inhalt „gelesen“ werden.

Ausgehend von der Tatsache, dass beide Seiten der Fahne Bilder enthalten und sie nicht wie andere Fahnen eine Bildseite (Vorderseite) und eine Inschriftenseite (Rückseite) hat liegt es nahe in bayerischem Denken weiß-blau der weißen Seite die Rolle der Vorderseite zuzuerkennen.

Der erste Eindruck zeigt deutlich den Stolz auf die bayerische Identität und den siegreichen Beitrag der bayerischen Waffen.

In der Mitte befindet sich Bavaria, die Personifizierung Bayerns, wie sie Ferdinand von Klenze nach einem Entwurf des Ludwig von Schwanthaler aus Bronze goss und die seit 1850 bis heute in München auf der Theresienwiese steht.

Ihr zu Füssen liegt der Lorbeerkranz des Siegers aus dem die siegreichen Fahnen des Deutschen Reiches in schwarz-weiß-rot und Bayerns in weiß-blau hervortreten. Vor den Fahnen sind die siegreichen Waffen aufgereiht, Gewehre mit aufgepflanztem Bajonett für die Infanterie, Säbel für die Kavallerie und eine Kanone mit Kanonenputzer für die Artillerie. Vor den Waffen zentral ein Kugelstapel flankiert von einem bayerischen Raupenhelm links und einem Kürassierhelm rechts davon. Zart umrandet wird das Trophäenbild rechts durch einen Eichenzweig, der für die Stärke steht und links einem Lorbeerzweig für den Sieg.

Das mit goldenem Metallfaden umrandete runde Zentralbild wird oben umschrieben mit „Krieger-u. Militärverein“ und unten mit „1906 Sinzing 1907“.

Noch einmal wiederholt sich die Symbolik für Stärke und Sieg durch einen umfassenden großen Eichen- und Lorbeerkranz.

Die Fahne enthält in vier Eckkartuschen weitere Symbole, die für die Werte des Vereins stehen. Christliche Symbole für die Verbundenheit zum Glauben, weltliche Symbole für die Treue zur Monarchie.

Links oben findet sich Jesus Christus, der seine Wundmale zeigt. In der rechten oberen Kartusche sieht man den hl. Paulus, dargestellt mit Schwert und Neuem Testament.

Rechts unten sind die Reichsfarben schwarz-weiß-rot, links unten die Farben Bayerns weiß-blau dargestellt.

Alle vier Kartuschen sind durch parallel zu den Fahnenseiten verlaufende dreihreihige weiß-blaue Weckenbänder verbunden. Diese sind derart gestaltet, dass königsblaue Wecken auf eierschalenfarbenem Seidengrund aufgenäht und mit silberfarbenem Metallfaden eingefasst sind.

Dabei kann eine mehrfache symbolischen Interaktion auf der Fahne festgestellt werden, wobei oben stets die stärkere Position ist und links dominanter als rechts ist. Oben die religiösen Symbole, unten die weltlichen.

Links oben Jesus Christus als Messias – rechts oben Paulus als “herausragender Verkünder der Lehre Jesu”, links unten das Deutsche Reich als Vaterland – rechts unten Bayern als Heimat.

Diese Interaktion setzt sich auf der Rückseite fort, wie wir noch sehen werden. Dort steht oben das Kaiserhaus Hohenzollern als übergeordnetes Herrscherhaus – unten das Könighaus Wittelsbach als starker Verbündeter in symbolischer Gemeinschaft beieinander.

Das Tuch wird durch goldfarbene Metall-Kantillen auf drei Seiten eingefasst. Auf der vierten Seite befinden sich elf goldfarbene Schlaufen zur Befestigung am Fahnenstock.

Auf der königsblauen Rückseite sticht das zentrale Bild des altbayerischen Wappen Ludwigs I. ins Auge. Nach seinen Vorstellungen sollten im Sinne der Romantik die Volksstämme Bayerns im Schild aufgeführt werden. Es ist geviert: Im ersten Feld der Pfälzer Löwe, im zweiten der fränkische Rechen, dann das Wappen der Markgrafschaft Burgau für Schwaben und der Veldenzer Löwe „als Hinweis auf die Herkunft der Dynastie aus der Rheinpfalz“. In den Herzschild kamen die Rauten. Das Schild wird von zwei goldenen Löwen als Schildhalter flankiert. Sie stehen auf dem wiederholt verwendeten Symbol der Eichen- und Lorbeerzweige. Im Panier eine Devise Friedrich III. von Preußen: „Mit Gott für König und Vaterland“ im Postament in Form eines bewegten roten Bandes wird das Wappen mit der Devise des Ordens des Hl. Hubertus „In Treue fest“ unterschrieben. Der Orden des Hl. Hubertus war seit Max I. Joseph der höchste bayerische Hausorden der Wittelsbacher. Seine Devise wird heute noch in den Kriegervereinen verwendet.

Wie auch auf der Vorderseite finden sich rückseitig vier Eckkartuschen. Auf den Reichsfarben schwarz-weiß-rot tragen sie die Namen der wichtigsten Schlachten des Krieges von 1870/71 mit bayerischer Beteiligung, beginnend links oben mit Wörth, rechts oben Paris, links unten Orleans und rechts unten Sedan. Hierbei ist keine Logik erkennbar, denn die zeitliche Abfolge war Wörth-Sedan-Orleans-Paris (zweite Schlacht und Ende des Krieges).

Zwischen den unteren Kartusche befindet sich mittig ein geschwungenes Wappenschild mit den sogenannten „Bruderhänden“. Symbolhaft werden sie verwendet, um das zweier Männer (ehemaliger Gegner) Verbindende hervorzuheben. In diesem Sinne die Verbrüderung Bayerns und Preußens, die sich vier Jahre zuvor noch feindlich in einem Krieg gegenüberstanden.

Alle Kartuschen sind in ähnlicher Weise wie auf der Vorderseite mit einem dreireihigem Weckenband verbunden. Hier wird jedoch das Weckenband durch Aufnähen silberfarbener Wecken auf blauem Grundtuch gebildet, die mit silbernem Metalldraht eingefasst sind.

Handstickerei, bemalte Seidenstoffe, Metallfäden und Pailletten müssen der damals neuen Fahne ein prächtiges Aussehen verliehen haben. Ihre starke Symbolkraft als Fahne wurde durch diese Effekte untermalt. Ihre symbolischen Bilder sind pure Kraft. Noch heute in nicht restauriertem Zustand geht eine bemerkenswerte Ausstrahlung von ihr aus.

 

A rough translation of the letter in English:

 

 

 

Warriors and Soldiers Association Sinzing e.V.
Harald Utz

06/04/2022

The Flag of 1906/07

In today’s large community, four warriors’ clubs were founded in the imperial period more than 100 years ago in what were then independent locations, of which two have survived to this day due to a checkered history and the associated changes in thinking.

Mr. Hans Nama from Eilsbrunn has dedicated himself to researching the history of these clubs. In his publications he also takes the flags as a topic, the most important symbol of these clubs. So far he has been able to draw on three historical flags, those of the towns of Eilsbrunn, Viehhausen and Kleinprüfening. Sinzing’s flag, however, was considered lost with the assumption that it was confiscated by the Americans in the final phase of the war. Believing the rumors that were circulating, an experienced researcher contacted the relevant archive in the USA in 2020 in order to recover any material that might have been confiscated from the Sinzinger Kriegerverein. This approach and the US archive’s suggestion that material that had long been returned be found in the state archive in Amberg had negative results.

When he took over the office of the association’s board of directors in November 2021 and in the weeks that followed, the entire association inventory was viewed. A sack was found that contained the missing flag and the flag ribbon of the Steinweg sponsored association. Its condition was not quite fresh, but it has retained its charisma as our founding flag. The association decided to preserve this local cultural asset. Commercially oriented embroideries, monastery embroideries, the State Office for the Preservation of Monuments and a freelance restorer were contacted. All have emphasized the charm and value of this flag, particularly as it is in historically pristine condition and no attempt has ever been made to repair it.

The type of preservation and also how the financing can be secured through advertising for the project leave a few decisions and actions open.

For KSV-Sinzing, however, an ambitious idea combined with a coincidence may result in a small local success story.

 

For impression pictures of the find situation and in spread out condition.

 

 

 

 

 

 

Decades later, the flag peeks through a slit.

 

 

The flag ribbon with the name of the Steinweg sponsoring association and the date of the consecration of the flag 06/16/1907.

 

 

 

Both sides of the flag in unrestored condition.

 

Flags themselves are a symbol of camaraderie and solidarity. In military use they are followed in battle, if they fall the units are lost. At memorial ceremonies, they “tilt and sink” to represent communal reverence. Like-minded people gather behind the flags. They are an order for loyalty and reliability, community and sociability. They are a token of remembrance of memorable events of the past.

Flag ribbons are a symbol of mutual solidarity beyond the club. They stand for the Bible word “But above all have love, it is the bond that holds everything together”.

In the heyday of the newly founded German Empire and in memory of the gloriously fought joint battles of the Franco-Prussian War, numerous warriors’ associations were established throughout Germany after 1871.

The symbolism of their flags must be viewed from a historical perspective. Our picture today is different, but for us as an association, the value of the flag is that of a local cultural asset.

Image banners contain strong symbolic meaning and must be “read” in their content.

Based on the fact that both sides of the flag contain pictures and it does not have a picture side (front side) and an inscription side (back side) like other flags, it is obvious in Bavarian thinking white-blue to assign the white side the role of the front side.

First impressions clearly show pride in Bavarian identity and the victorious contribution of Bavarian arms.

In the middle is Bavaria, the personification of Bavaria, cast in bronze by Ferdinand von Klenze based on a design by Ludwig von Schwanthaler and which has stood on the Theresienwiese in Munich since 1850 to this day.

At her feet lies the victor’s laurel wreath, from which emerge the victorious flags of the German Reich in black, white and red and of Bavaria in white and blue. The victorious weapons are lined up in front of the flags, rifles with fixed bayonet for the infantry, sabers for the cavalry and a cannon with a cannon cleaner for the artillery. A stack of cannon balls in the center in front of the weapons, flanked by a Bavarian caterpillar helmet on the left and a cuirassier helmet on the right. The trophy image is delicately framed on the right by an oak branch, which stands for strength and on the left by a laurel branch for victory.

The round central image bordered with golden metal thread is described above with “Warrior-and Military Association” and below with “1906 Sinzing 1907”.

Once again, the symbolism for strength and victory is repeated by an enclosing large wreath of oak and laurel.

In four corner cartouches, the flag contains further symbols that stand for the values ​​of the association. Christian symbols for attachment to the faith, secular symbols for loyalty to the monarchy. At the top left is Jesus Christ showing his wounds. In the upper right cartouche you can see St. Paul, shown with sword and New Testament.

The imperial colors are black, white and red at the bottom right, and the colors of Bavaria white and blue at the bottom left.

All four cartouches are connected by three rows of white and blue lozenge-ribbons running parallel to the sides of the flag. These are designed with royal blue lozenges stitched onto an off-white silk ground and edged with silver-colored metallic thread.

A multiple symbolic interaction can be observed on the flag, with the top always being in the stronger position and the left being more dominant than the right. Above the religious symbols, below the secular ones.

Top left Jesus Christ as Messiah – top right Paul as “outstanding herald of the teachings of Jesus”, bottom left the German Reich as fatherland – bottom right Bavaria as homeland.

This interaction continues on the back, as we shall see. There is the Hohenzollern Imperial House above as the superior ruling house – below the Wittelsbach Royal House as a strong ally in symbolic community.

The cloth is bordered by gold-colored metal edges on three sides. On the fourth side there are eleven gold-colored loops for attaching to the flagpole.

On the royal blue back, the central image of the old Bavarian coat of arms of Ludwig I catches the eye. According to his ideas, the tribes of Bavaria should be listed in the shield in the spirit of romanticism. It is squared: in the first field the Palatinate lion, in the second the Frankish rake, then the coat of arms of the Margraviate of Burgau for Swabia and the Veldenzer lion “as an indication of the origin of the dynasty from the Rhine Palatinate”. The diamonds came into the heart shield. The shield is flanked by two golden lions as shield holders. They stand on the repeatedly used symbol of oak and laurel branches. In the banner a motto Friedrich III. of Prussia: “With God for king and fatherland” in the pedestal in the form of a lively red ribbon, the coat of arms is signed with the motto of the Order of St. Hubertus “In faithfulness”. The Order of St. Hubertus was the highest Bavarian house order of the Wittelsbach family since Max I. Joseph. His motto is still used today in the warrior clubs.

As on the front, there are four corner cartouches on the back. On the imperial colors of black, white and red they bear the names of the most important battles of the war of 1870/71 with Bavarian participation, starting with Wörth at top left, Paris at top right, Orleans at bottom left and Sedan at bottom right. No logic can be seen here, because the chronological sequence was Wörth-Sedan-Orleans-Paris (second battle and end of the war).

Between the lower cartouches there is a curved coat of arms with the so-called “brother hands”. They are used symbolically to emphasize what connects two men (former opponents). In this sense, the fraternization of Bavaria and Prussia, which four years earlier had been hostile in a war.

All cartouches are connected in a similar way to the front with three-rows of lozenge-ribbons. Here, however, the lozenge-ribbon is formed by sewing silver-colored lozenges on a blue base cloth, which are edged with silver metal wire.

Hand embroidery, painted silk fabrics, metal threads and sequins must have given the then new flag a magnificent appearance. Its strong symbolic power as a flag was underscored by these effects. Her symbolic images are pure power. Even today, in unrestored condition, it exudes a remarkable charisma.

 

I wish to thank Harald Utz for sharing the information regarding the discovery of this interesting historical artifact.

Thank you for your interest regarding this article. Comments are welcome.

– Lorin

 

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2 Comments
  1. Many thanks to Lorin to offer our (hi)story a perfect stage. I think it is worth emphasizing that the US forces did not confiscate the flag and that this rumor could be cleared up. Also, the cooperation of the archives in the U.S. and Germany have contributed to this before the rediscovery. I am particularly pleased about that fact.

    Harald

    • Hello Harald,

      It is wonderful that the flag has survived to this day. What is an amazing
      story regarding the search for the flag. I am glad that the flag was finally
      located. Hopefully, the flag can be restored in the near future.

      With friendly greetings,

      Lorin

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